INSTITUT für ÖKOLIGENZ

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Ein „Laboratorium des Wandels“

ökologisch wertvoll & kulturell intelligent


Das Institut für Ökoligenz (IfÖ) ist ein kulturkreatives Projekt in Entwicklung und Aufbau. Seit 2009 wächst eine virtuelle Bibliothek, in der konkrete Möglichkeiten und Ansätze einer umfangreichen ökologischen Infrastruktur gesammelt und nach Themenbereichen sortiert werden. Wer immer sich für „grüne Wege“ interessiert, findet darin eine Fülle an Informationen, sich über bereits Bestehendes zu informieren.

In allen Bereichen der Gesellschaft gibt es zunehmend mehr Initiativen, Projekte und Bewegungen, die diesen notwendigen Wandel praktizieren und an der Umsetzung ökologischer und menschenfreundlicher Ziele mitwirken. Das IfÖ, und seit Herbst 2017 das Wandelnetz der ökoligenta, tragen diese Impulse zusammen und veranschaulichen, in welcher Breite und Vielfältigkeit diese gesellschaftliche Bewegung des Wandels bereits aktiv ist. Dadurch ist eine Quelle der Inspiration geschaffen worden, aus der wir schöpfen können, um den immanenten Herausforderungen unserer Gegenwart lösungsorientiert, auf ökologische und intelligente (ökoligente) Weise begegnen zu können. Viele ökoligente Innovationen sind der Bevölkerung noch nicht bekannt. Das muss sich ändern, um politischen (oft konservativ dominierten) Debatten grundlegend neue Impulse zu geben und die Aufmerksamkeit auf grüne Perspektiven zu richten. Gerade solche nachhaltigen Lösungen sind gefordert. Die etablierte Politik lässt daran kaum Interesse erkennen. Gerade diese Abwesenheit mutiger Visionen ist eine wesentliche Ursache für den Parteien-Verdruss der Gesellschaft, insbesondere der Jugend. In dieses Vakuum strömen nun populistische Töne ein. Aber auch ihnen fehlen echte Visionen, weil auch sie sich weiterhin innerhalb des Bestehenden bewegen. Weniger aus rationalen Gründen als aus Rat- und Ideenlosigkeit. Für die Bewältigung und nachhaltige Lösung ökologischer, sozialer und ökonomischer Krisen braucht es neben altbewährten Vorgehensweisen gleichermaßen neue Denkansätze.

Wesentliches Ziel des IfÖ und der Ökoligenz ist es, kommunale, regionale Infrastrukturen zu entwickeln, die eine konstante und nachhaltige Versorgung mit den wichtigsten Grundressourcen ermöglicht.


  • Trinkwasser,
  • Energie,
  • nährende und gesunde Nahrung,
  • gesunder Wohnraum,
  • Grundrohstoffe,
  • garantiertes Grundeinkommen.

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Aufbau & Entwicklung

„Solidarischer Dörfer“

und nachhaltiger Kommunen

Langfristig wird über die Informationsbündelung hinaus die Aufmerksamkeit auf Projekte und Werkstätten gerichtet werden, in denen ökoligente Ideen, Technologien und Verfahren experimentiert und zur konkreten Anwendung gebracht werden: ein „Laboratorium des Wandels“. In Form einer ständigen „Messe der Zukunft“ wird auf dem Areal des IfÖ (das noch gefunden werden will) mit ökoligenten Innovationen und Visionen experimentiert und diese in eine komplexe, ökologisch nachhaltige Infrastruktur integriert.

Durch die Errichtung eines autarken Dorfes (im Folgenden „Solidarisches Dorf“ genannt) wird anschaulich vor Augen geführt, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, das allgemeine Leben unter ökologischen, sozialen, kulturellen, philosophischen und spirituellen Aspekten qualitativ für den Einzelnen und die Gemeinschaft als solche zu verbessern. Neben theoretischem Wissen und Bauanleitungen sind die Möglichkeiten der Ökoligenz im Solidarischen Dorf konkret zu erleben. Ökoligentes Wissen, die daran gekoppelte Ressourcen-Effizienz, der wirtschaftliche Nutzen und gesellschaftliche Werte werden anschaubar und persönlich erfahrbar. Ein lebendiger Beweis, dass Menschen in einer gesunden und fairen Welt leben können, ohne auf Lebensstandard verzichten oder unter einem Mangel an Grundressourcen leiden zu müssen. Aus diesen Erkenntnissen heraus kann eine systematische, regionale Umgestaltung inspiriert werden, mit der jede kommunale Einheit zum Solidarischen Dorf werden  und selbständig Strom, Trinkwasser, Nahrungsmittel und Rohstoffe bereitstellen kann. Dieser pragmatische Ansatz zeigt Menschen, wie sie ökoligentes Wissen unmittelbar auf ihre individuellen Alltagssituationen und Lebensmodelle übertragen können.

Im seiner ganzen Ausformung wird das IfÖ zu einem mitwirkenden Partner und (finanziellen) Förderer von Initiativen in vorrangig verwaisten und von Landflucht betroffenen regionalen Lebensräumen. Diese ökoligenten Infrastruktur-Module lassen sich auch in Regionen zur Anwendung bringen, die nach Krieg, wirtschaftlichem Zusammenbruch oder Naturkatastrophen einen Wiederaufbau benötigen. Außerdem wird das IfÖ der ökoligenten Forschung Raum, Mittel und Möglichkeiten bieten, ihre Ideen in einem Team von erfahrenen Fachkräften innerhalb der ständigen Messe des Instituts zu realisieren.


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