1 * Jamilanda – Das Große Projekt

Das große Projekt ist, dass viele kleine ökoligente Projekte existieren und entstehen. Aus ihrer Kooperation und ihrem sozialen Netz wird ein fester Kern geschmolzen. Aus dem heraus ziehen alle Beteiligten an dem einen Strang, weitere jamilesische Oasen (Zellen, Holotope) zu schaffen und bereits Bestehende zu stärken und gemeinsam an der Verwirklichung der Vision eines Großen “Jamilandas“.

Ein „großes Jamilanda“ ist ein Projekt, an dem viele mitarbeiten werden müssen.

Um dauerhaft die Kraft für ein solches Werk zu haben, ist es überaus wichtig für das Gelingen, dass jedem Bürger seine persönliche, intime Zelle zur Verfügung steht, um seine individuelle Vorstellung vom Dasein verwirklichen zu können.

Deshalb ist es aus Erfahrung sinnvoll, für das große Jamilanda-Projekt (die Spirituelle Föderation autarker Holotope) ein Dorf (erst einmal) zu finden, das sowohl Gemeinschaft, als auch Individualität ermöglicht.

Wer noch keine eigene Zelle hat, kann in dem („jamilandischen“) Dorf siedeln und sein persönliches, ihm wesenseigenes Projekt in das Ganze einbringen und die ökoligente Umgestaltung des Dorfes durch seine Solidarität und der konkreten Anteilnahme am Ganzen bereichern.

Es ist Tatsache, dass immer mehr Dörfer im ländlichen Raum verwaisen. Der Leerstand an Häusern und Klein-Betrieben nimmt stetig zu. Die Bevölkerung wandert aufgrund mangelnder Perspektiven und Möglichkeiten für das Leben auf dem Lande in die Einzugsbereiche größerer Städte ab.

Diese Entwicklung birgt das großes Potential in sich, eine grundlegende, zukunftsweisende Richtungsänderung in eine nachhaltige, ökologische Versorgung und Wiederbelebung einzuschlagen.

Wir brauchen Lebens-Zellen, in denen wir unser Wissen und unsere Erkenntnisse experimentieren können….ein Laboratorium des Lebens, in dem wir Ideale und Visionen ausprobieren und aufeinander abstimmen, damit daraus ein voll lebensfähiger Organismus entsteht, der dadurch die Unabhängigkeit vom System des Kapitalismus erlangt.

Immer mehr Menschen sind geneigt und gewillt, ihr Leben sich selbst zu versorgen. Das bezieht sich über die Nahrungsmittel hinaus auf die Eigenproduktion von Strom, als auch auf andere Grundressourcen des Daseins.

Sie bringen sowohl Idealismus als auch wertvolle Ideen und vor allem Tatkraft und Erfahrung mit und suchen Orte, an denen sie diese Kräfte in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung umsetzen können.

Die Belebung des bäuerlichen und handwerklichen Regionalmarktes durch eine Gemeinwohl-Ökonomie (Allmende) und die Einführung von Regionalgeldern sind nur zwei von vielen Schritten, die unternommen werden können, um der Landbevölkerung einen angemessenen Lebens-Wohlstand zu ermöglichen.

In dem Buch „Jamilanda – die Ökoligente LebensArt“ wird auf über 700 Seiten beschrieben, welche Möglichkeiten Gemeinden, Kommunen und ländlichen Regionalgebieten zur Verfügung stehen, um eine Infrastruktur zu schaffen, die einen Großteil der notwendigen Ressourcen selbst erwirtschaften kann.

Dazu gehört das Erreichen einer Energie-Autarkie genauso, wie die lokale Bereitstellung von sauberem Trinkwasser und ein florierendes, landwirtschaftliches Konzept, bei dem die Bauern Unabhängigkeit von der Lebensmittel-Industrie erlangen können.

Die Absicht ist, den Planeten neu zu beleben und aus seinem „Wach-Koma“ zu erlösen, in dem Sinne, dass wir uns der Ökoligenz hingeben und dadurch den ged(m)achten Mangel überwinden und die Menschheit in eine ökologische und spirituelle Lebensqualität wechselt.

In dieser besteht für jedes Individuum und Holotop hinsichtlich der lebens-notwendigen Ressourcen

Trink-Wasser,

Atem-Luft,

nährende und gesunde Nahrung,

wohlständigen Wohnraum und

Energie

Fülle, die überall frei und unbegrenzt verfügbar ist.

Ist dies gegeben, richtet sich der individuelle und kollektive Geist von der Existenzangst auf das Schöpferische und Spirituelle. In dem Moment des „Bruttosozialglücks“ kann die gesamte Kraft (des Wesens) in den schöpferischen Prozess des Lebens einfließen.

Um dieses Große Werk zu vollbringen, braucht es beherzte Menschen, die bereit sind, Kapital und Vision zu verschmelzen, in verlassene Dörfer und Regionen (in Deutschland und Österreich) zu investieren und Freiräume zu schaffen, wo mit den ökoligenten Innovationen und Visionen experimentiert wird, ein lebendiges, autarkes und holistisches „Laboratorium der Neuen Zivilisation“ entsteht. Regionale Freiräume, in denen Dinge, Situationen und Lebensgefühle geschaffen werden, die jedweder Worte des alten Spiels um Überzeugungen und Rechthaberei entbehren, weil sie den Sinnen vor Augen führen, wie unermesslich erleichternd und beglückend es sein kann, wenn wir in einer Gesellschaft leben, in der Miteinander und Wohlwollen das Alltagsleben reg(ul)ieren.

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