Aufruf zum Ökologischen Agrar Wandel

Jetzt Maßnahmen ergreifen

Das Jahr 2017 brachte deutlich hervor, welchen Schaden die industriell betriebene und auf Massenproduktion ausgerichete Landwirtschaft verursacht. Bienen sterben aus, Insektenpopulationen gehen drastisch zurück, Singvögel verschwinden und die nackten, verdichteten Böden der Monokulturen sorgen für unberechenbare und heftige Überschwemmungen. Nicht zuletzt warten mit beständiger Regelmäßigkeit Agrarproduzenten mit Lebensmittel-Skandalen auf. Bis in Obst, Gemüse, Muttermilch und Blut sind Glyphosat, Pestizide und Mikroplastik vorgedrungen.
Die Wandelbewegung engagiert sich für einen grundlegenden Wandel in der Landwirtschaft und fordert die Volksvertreter auf, der Vergiftung von Nahrungsmitteln, Ackerböden und Natur entschieden entgegen zu treten und sich für neue, ökologische und nachhaltige Konzepte stark zu machen.
Folgende Maßnahmen gilt es zu ergreifen, um den drohenden Kollaps von Flora und Fauna abzuwenden:
*
  • Unterlassung des Ausbringens genmanipuliertem Saatguts.
  • Reduzierung und Einstellung des Einsatzes von Pestiziden und Herbiziden, insbesondere von Roundup und allen Glyphosat-Produkten.
  • Abschaffung und Verbot der Massentierhaltung.
  • Die Verpflichtung, Tiergülle aus Mastbetrieben in Pyrolyse-Anlagen zu Biowasserstoff und Pflanzenkohle zu verarbeiten. Kosten für den Bau von solchen Anlagen tragen die Landwirte. Zuschüsse werden nur für Betriebe erteilt, die auf ökologische Tierhaltung umstellen.
  • Eingrenzung von Monokulturen und Besteuerung naturfeindlicher Betriebe zur Finanzierung von Renaturierungsmaßnahmen.
  • Bepflanzung von Feldrändern mit Hecken und Wildblumen-Arealen und Schaffung von Renaturierungsräumen zur Förderung von Artenvielfalt und dem Erhalt der wertvollen Humusschicht.
  • Bau von „Grünen Brücken“ für Wildtiere zum Überbrücken von Autobahnen, Bahnstrecken und Bundesstraßen.
  • Integration von humusbildenden Maßnahmen und nährstoffbildender Substanzen in der landwirtschaftlichen Nutzung der Erde. (Terra-Preta, Pilzkulturen und Kompost) und Ächtung chemisch-synthetischer Düngemittel.
  • Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und Aufbau regionaler, weiterverarbeitenden Betriebe zur Belebung regionalen Handels und Handwerks.
  • Förderung und Schutz kleinbäuerlicher Betriebe auf Basis permakultureller Erkenntnisse.
  • Umrüstung landwirtschaftlicher Maschinen auf ökologisch vertretbare Kraftsoffe und Motoren (Algen-Diesel, Bio-Wasserstoff, Elektro).
  • Ächtung der Spekulation mit Nahrungsmitteln und Landgrundstücken.
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6 thoughts on “Aufruf zum Ökologischen Agrar Wandel

  1. und die Gülle gehört in eine Pyrolyse-Anlage und nicht auf unsere Böden, denn die Nitratbelastung hat ihre Schmerzgrenze schon längst überschritten. Da erspare ich mir jetzt alarmierende Nachrichten. Hier mal ein Überblick, wie sich Gülle in wertvollen Dünger verwandeln lässt. Das Argument: der Bauern und Großbetriebe: „Wir haben keine andere Möglichkeit…“ ist schlichtweg Unwissenheit und deshalb unwahr. Wer Gülle in seinem Betrieb „produziert“ sollte dazu von der Gemeinde verpflichtet werden, eine saubere und nachhaltige Entsorgung zu garantieren. * http://www.stoffstrom.org/fileadmin/userdaten/dokumente/Veranstaltungen/BMT10/birkenfeld-biokohle.pdf

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